Kurstadt Bad Homburg

Als Kurstadt hat Bad Homburg strenge Luftqualitäts-Grenzwerte einzuhalteneinzuhalten (unter anderem Stickstoffdioxid, NO2, 20ug/qbm/Luft im Jahresmittel). Jeder vermiedene Fahrkilometer mit Verbrennungsmotoren mindert die ausgestoßenen Emissionen. Hier kann der ÖPNV als klimafreundliche Mobilitätsform einen Beitrag zur hohen Luftqualität der Stadt und damit für ihren Kurstatus leisten. Auch beim Bau sollen die Emissionen möglichst gering gehalten werden. Sowohl beim Bau als auch beim Betrieb der U2 wird zudem darauf geachtet, dass die Grenzwerte zum Heil- und Trinkwasserschutz eingehalten werden.

Naturschutzmaßnahmen während der Bauzeit

Durch Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen werden die Eingriffe in die Tier- und Pflanzenwelt so weit wie möglich reduziert. Besondere Berücksichtigung finden dabei Vogelarten unter Artenschutz. Während der Bauzeit ist sichergestellt, dass die Vögel bei der Suche nach Nahrung problemlos die betroffenen Brücken passieren können. Die von den Baumaßnahmen betroffenen Lebensräume werden wiederhergestellt. Als weitere Ausgleichsmaßnahmen sind zum Beispiel die Anbringung von künstlichen Nist- und Quartierhilfen für Fledermäuse sowie die Neuanpflanzung von Bäumen in Ufergebieten entlang des Dornbachs möglich.

Neuanpflanzung von Straßenbäumen

Im Zuge der Bauarbeiten müssen ältere Bäume entlang der Frankfurter Landstraße gefällt werden. Dies betrifft einen etwa 200 Meter langen Abschnitt in der Nähe des Europakreisels. Als Ausgleichsmaßnahme ist die Neuanpflanzung von 21 Straßenbäumen vorgesehen.