Auswirkungen der U2-Verlängerung auf den Verkehr in Bad Homburg

Das Vorhaben schließt am Bahnhof Bad Homburg die bestehende Lücke zwischen den regionalen und lokalen Nahverkehrsangeboten. Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie U2 erhöht sich die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Rhein-Main-Region und in der Stadt Bad Homburg. Bestehende regionale und lokale Nahverkehrsangebote können räumlich und zeitlich besser verknüpft werden.

Schienennetz der Stadt Bad Homburg und Umgebung
Die Verlängerung der U2 als Baustein im regionalen Streckennetz

Von den besseren Umsteigemöglichkeiten profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger Bad Homburgs als auch die gesamte Region. Durch die Zusammenführung der Stadtbahn U2, der S-Bahn, der Taunusbahn sowie der geplanten Regionaltangente West an einem Ort wird der Verkehrsknoten Bad Homburg weiter gestärkt.

Die verlängerte U2 verkürzt die Fahrzeit zwischen Gonzenheim und dem Bahnhof auf 2 Minuten – der Umstieg in den Stadtbus ist nicht mehr notwendig. Am Bahnhof Bad Homburg können so alle Verkehrsträger miteinander verknüpft werden.

Entlastung des Straßennetzes und der S-Bahn durch U2-Verlängerung

Schaubild aller Verbindungen ab Bahnhof Bad Homburg nach U2-Verlängerung
Der Bahnhof Bad Homburg als zentraler Knotenpunkt im Nahverkehr

Im städtischen und regionalen Straßennetz ist durch die Verlagerung von PKW-Fahrten auf den ÖPNV mit Entlastungen zu rechnen. Profitieren werden voraussichtlich vor allem die hochbelastete Stadtautobahn A661 zwischen Frankfurt und Bad Homburg und die damit verbundenen innerstädtischen Straßenzüge. Zudem wird die PPR-Kreuzung entlastet. Die S5, die in Zukunft von Frankfurt am Main bis nach Usingen führen wird, kann durch die U2-Verlängerung gleichmäßiger ausgelastet werden. Sollte die S5 einmal ausfallen, können die Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger alternativ die U2 nutzen, um ohne Umstieg nach Frankfurt zu gelangen.

Mit der Verlängerung der U2 wird der ÖPNV somit für die vielen Pendlerinnen und Pendler nach Bad Homburg attraktiver. Durch die vermehrte Nutzung der Stadtbahn an Stelle des Autos entlastet es die Parkplatzsituation in der Kurstadt und kommt so allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern zu Gute